„Wenn der Platz zu langsam wäre, würde Roger Federer …“, sagt Top-Trainer

'If the court was too slow, Roger Federer would...', says top coach

Diese ersten Monate des Jahres 2022 haben uns viele Emotionen und Wendungen beschert. Rafael Nadal machte alle sprachlos, als er die Australian Open gewann, nachdem er im Finale zwei Sätze hinter Daniil Medvedev aufgeholt hatte. Der 35-jährige Spanier hat damit Roger Federer und Novak Djokovic in der ewigen Rangliste der Majors überholt und ist der vierte Mann in der Geschichte, der alle Grand Slams mindestens zweimal gewonnen hat.

Djokovic seinerseits zahlte einen sehr hohen Preis für seine Entscheidung, sich nicht gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Die Nummer 1 der Welt gewann 2022 nur zwei Spiele und erlitt durch die australische Seifenoper einen schweren Reputationsschaden.

Der 34-Jährige aus Belgrad hofft, angesichts von Roland Garros, wo er seinen letztjährigen Titel verteidigen muss, wieder an Tempo und Selbstvertrauen zu gewinnen. Anders ist die Situation bei Federer, der sich von einer weiteren Operation am rechten Knie erholt.

Der Schweizer Meister hofft auf eine Rückkehr im Spätsommer oder Frühherbst. In einem langen Interview mit „Punto de Break“ veranschaulichte der bekannte Trainer Gabriel Jaramillo, wie die Standardisierung der Oberflächen den Big 3 geholfen hat, wettbewerbsfähig zu bleiben.

Jaramillo auf den Big 3

„Damals haben Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic sehr gut gespielt. Ich denke, die Absicht dieser Oberflächenänderung war, dass die drei jede Woche gegeneinander antreten konnten, weil sie die größte Zuschauerzahl hatten.

Die Turniere wurden absichtlich dafür gemacht. Sie wussten, dass Nadal vielleicht nicht so weit gehen würde, wenn der Platz zu schnell wäre; und dass Federer den Bach runtergehen würde, wenn das Gericht zu langsam wäre. Die Idee war, dass sie sich immer gegenüberstehen könnten, nur so könnten die Leute am Fernseher kleben bleiben“, erklärte Gabriel Jaramillo.

Da Sand sein Lieblingsbelag ist, hätte es für Nadal sicherlich enttäuschend sein müssen, von der Seitenlinie aus zuzusehen. Nadal erlitt bei seinem Halbfinalsieg gegen Carlos Alcaraz im Halbfinale in Indian Wells eine Rippenverletzung.

Im Finale gegen Fritz in der kalifornischen Wüste verschlimmerte er seine Verletzung weiter. In der Folge war Nadal an der Seitenlinie und verpasste das Monte Carlo Masters und wird auch bei den Barcelona Open in dieser Woche nicht dabei sein.

Abhängig von seiner Genesung könnte er frühestens beim Madrid Masters in der ersten Maiwoche wieder aktiv werden. Rafael Nadal hatte beim Indian Wells Masters 2022 einen guten Lauf, erlitt jedoch in den letzten Phasen des Turniers einen Rippenstressbruch.

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