„Roger Federers Leichtigkeit ist ziemlich beunruhigend“

Fabrice Santoro: "Roger Federer's ease is quite disconcerting"

Roger Federer wird voraussichtlich im Spätsommer oder Frühherbst für die letzte Runde seiner außergewöhnlichen Karriere auf den Platz zurückkehren. Die letzten zwei Jahre waren für den König auf sportlicher Ebene eine Tortur, da er sich mit einer schweren Verletzung am rechten Knie auseinandersetzen musste.

Es genügt zu sagen, dass die ehemalige Nummer 1 der Welt im Jahr 2021 nur 13 offizielle Spiele bestritt und neun Siege und vier Niederlagen sammelte. Der 40-jährige Basler erreichte in Wimbledon (auch dank eines nicht unmöglichen Unentschiedens) das Viertelfinale, konnte aber letztmalig nicht an Olympischen Spielen teilnehmen.

Der 20-fache Grand-Slam-Sieger erlitt einen Knierückfall und musste zum dritten Mal in 18 Monaten operiert werden. Federer wird am Laver Cup teilnehmen, der Ende September in der O2 Arena in London stattfindet, und seine Anwesenheit bei der ATP in Basel wurde bestätigt.

In einem kürzlichen Interview mit der französischen Zeitung La Telegramme, ehemalige ATP-Nummer 18 Fabrice Santoro vertraut, dass er Roger immer bewundert hat.

Santoro ist eine Hommage an Roger Federer

Santoro sagte: „Roger Federer ist der Spieler, den ich am meisten bewundert habe.

Ich habe immer seine Eleganz, sein Fairplay und seine Fähigkeit geliebt, einen Sport zu vereinfachen, der überhaupt nicht einfach ist. Roger gibt dem Zuschauer ein Gefühl der Leichtigkeit, das ziemlich beunruhigend ist.“ Fabrice ging dann ins Detail: „Viele Leute fragen sich, wie Federer es geschafft hat, so lange auf der Rennstrecke zu bleiben.

Der Grund ist einfach: Er liebt alles am Tennis. Er mag Spiele, er trainiert gern und er reist gern. Tennis war für ihn nie ein Job.“ Der Schweizer musste in der ewigen Grand-Slam-Wertung Rafael Nadal überholen, Novak Djokovic schnappte sich wochenlang den Rekord an der Spitze der ATP-Rangliste.

Das letzte Siegel des Königs in einem Major geht nun auf die Australian Open 2018 zurück, obwohl sich jeder noch an die beiden in Wimbledon 2019 verschwendeten Matchbälle erinnert.

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