Lledo erklärt, wie Alcaraz das Finale von Umag gegen Sinner verlor

Lledo explains how Alcaraz lost Umag final to Sinner

Alberto Lledo erklärt wie Carlo Alcaráz verlor das Finale gegen Umag Jannik Sünder. Vor den Spielen gegen Lorenzo Musetti und Sinner in Hamburg bzw. Umag hatte Alcaraz noch nie ein Finale auf der ATP Tour verloren.

Der junge spanische Tennisspieler war in den fünf zuvor gewonnenen Endspielen immer fehlerfrei gewesen, aber die beiden italienischen Spieler schafften es, ihn zu destabilisieren und in drei Sätzen zu triumphieren. Insbesondere Sinner dominierte die letzten beiden Halbzeiten und überließ seinem Rivalen nur zwei Spiele.

„Er fing an, immer besser zu spielen, und ich wusste nicht mehr, wie ich gegen ihn spielen sollte. Nach diesem Spiel konnte ich keine Lösungen finden. Physische Bedingungen? Sie haben nicht aufgezeichnet. Ich wusste einfach nicht, wie spiele ihn.

Ich war nicht sehr aggressiv, weshalb ich mich so fühlte. Er hat das Niveau erhöht und ich habe viele Fehler gemacht“, erklärte Alcaraz selbst auf der Pressekonferenz.

Lledo kehrt in das von Alcaraz gegen Sinner verlorene Finale zurück

Alberto Lledo, Konditionstrainer des 19-Jährigen aus Murcia, ging in einem Interview auf die körperliche Verfassung seines Spielers ein.

Er erklärte: „Ich glaube nicht, dass Carlos der Funke fehlt. Ich denke, der mentale Aspekt hat im Finale gegen Sinner einen Unterschied gemacht. Er hat einen großartigen ersten Satz gespielt und den zweiten auf die gleiche Weise begonnen, aber sechs Breakpoints verschwendet ein Stoß traf ihn.

Dieses Spiel war der Schlüssel zum Match. Es stimmt, dass er dieses Jahr viele Spiele gespielt hat, aber nicht viele Turniere. Ein Finale zu verlieren gibt einem Erfahrung, es ist etwas, das Teil des Lernprozesses eines Jungen ist, der immer noch 19 Jahre alt ist.

Wir dürfen sein Alter nicht vergessen.“ Alcaraz kann mit den jüngsten Leistungen auf der ATP Tour dennoch zufrieden sein. Dank der beiden erreichten Finals in Hamburg und Umag hat der Spanier tatsächlich den vierten Platz in der Weltrangliste errungen; eine Position, die er wird versuchen, zumindest bis zum Start der US Open nicht zu verlieren, nun werden der Italiener und der Spanier auch in der US-Saison auf Hartplätzen zu Stars.

Quellenlink