Australien erreicht wichtigen Meilenstein, da sich vier australische Frauen für das Wimbledon-Hauptfeld qualifizieren

Australien erreicht wichtigen Meilenstein, da sich vier australische Frauen für das Wimbledon-Hauptfeld qualifizieren

Das Damentennis in Australien war seit dem Rücktritt von Ash Barty zum Erliegen gekommen. Die Australierin zog sich bereits im Alter von 26 Jahren aus dem Sport zurück. Während ihrer kurzen, aber erfolgreichen Karriere gewann sie alle Grand Slams außer den US Open einmal.

Es sieht jedoch so aus, als hätte das australische Damentennis dieses Jahr in Wimbledon 2022 eine gewisse Wiederbelebung erfahren. Astra Sharma, Zoe Hives, Jaimee Fourlis und Maddison Inglis qualifizierten sich für Wimbledon. Es war der beste Qualifikationstag für Australien mit vier Frauen, die zum Main Event gingen.

Dies ist das erste Mal seit 1983, dass sich vier Frauen aus Australien für Wimbledon qualifiziert haben. Diese vier Spieler werden in diesem Jahr zu den australischen Landsleuten Ajla Tomljanovic und Daria Saville im All England Club stoßen. Mit sechs Frauen, die es in die Hauptziehung schaffen, könnte Australien seinen nächsten Ash Barty finden.

Fünfzehn Australier treten in Wimbledon 2022 an

Neben vier Frauen qualifizierten sich auch zwei australische Männer für The Championships. Jason Kubler und Max Purcell hatten beide eine gute Qualifikation und schafften es bis ins Hauptfeld. Nachdem sich die beiden Spieler qualifiziert haben, werden in diesem Jahr neun Aussie-Männer Teil der Hauptziehung sein.

Die verbleibenden sieben Spieler sind Alex de Minaur, Nick Kyrgios, Jordan Thompson, James Duckworth, Thanasi Kokkinakis, Alexei Popyrin und John Millman. Mit neun männlichen und sechs weiblichen Spielern werden fünfzehn Australier bei Wimbledon 2022 dabei sein.

Dies ist das größte Kontingent aus Australien, das seit 2015 an Wimbledon teilnimmt. Nick Kyrgios hat sich kürzlich verletzungsbedingt von einem Turnier zurückgezogen. Daher gibt es leichte Bedenken hinsichtlich seiner Teilnahme am All England Club.

Viele Australier nutzten Twitter und drückten ihre Freude darüber aus, das größte Kontingent aus ihrem Land für Wimbledon zu sehen. Die Aussies werden darauf hoffen, dass einer dieser Spieler eine Reihe von Überraschungen über sich ergehen lässt und schließlich den Pokal holt. Auch wenn es höchst unwahrscheinlich erscheint, so werden Legenden gebildet.



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