Massive Warnungen der Ausserirdischen (15,18)

 

 

 

Nach 1960 stellte sich die Situation in den USA etwa so dar. Die Regierung und alle Stellen der Abwehr und der Geheimdienste waren mehr oder weniger ueber das Vorhandensein der UFOs informiert und hatten ihre Instruktionen, wie sie sich zu verhalten hatten. Diese Instruktionen bestanden im wesentlichen darin, dass alles konkrete Material, das geeignet erschien, in der Oeffentlichkeit die reale Existenz der Ausserirdischen und der UFOs zu beweisen, aus dem Verkehr zu ziehen war. Allen Spinnern und Trittbrettfahrern der UFO-Legende solle aber freie Hand gelassen werden, um die UFO-Geschichte moeglichst unglaubhaft zu machen. Es wurden sogar von einer Spezialeinheit , die zur Luftwaffe gehoerte, der 1127ten Field Activities Group, unter der Projektbezeichnung "Moon Dust", Desinformations Einsaetze gefahren , mit dem Ziel , an moeglichst viel UFO- Informationsmaterial durch geplante Taeuschungsmanoever heranzukommen.

 
Dazu wurde extra ein Mythos geschaffen: der "Man in Black". Er hatte seinen Ursprung in der Einflussnahme dreier, in schwarz gekleideter Maenner auf den UFO- Forscher Albert K. Bender, dem sie sich als Agenten der Regierung vorgestellt hatten, und dem sie " die erschreckende Wahrheit ueber das UFO-Mysterium" enthuellt hatten. Sie versprachen , ihm weitere Informationen zukommen zu lassen, wenn er seinerseits mit ihnen zusammenarbeiten wuerde. Bender hielt sich an die Abmachungen und veroeffentlichte erst 1962 in dem Buch "Fliegende Untertassen und die drei Maenner" seine Erlebnisse, die so obskur waren, dass er sich selbst bald beschaemt aus der UFO-Szene zurueckzog.

Doch was blieb, war der Mythos von den drei Maennern und das war wohl auch letztlich der Sinn der Aktion. Denn ueberall, wo jetzt ein spektakulaerer Fall gemeldet wurde, tauchten die drei Maenner- oft im Gangsterlook- auf, zeigten Dienstausweise von Regierungsbehoerden, die es, wie sich spaeter herausstellte, garnicht gab und beschlagnahmten Originalfotos, Filme und Negative. Ihr Ziel war damit erreicht: Sie hatten die Hardware und der Zeuge war blamiert, wenn er, sobald die Reporter kamen, nichts Konkretes vorweisen konnte. Besonders dann , wenn findige Reporter herausfanden, dass es die Regierungsstellen, die das Material beschlagnahmt haben sollten, garnicht gab.

Von Forschern wurden ueber 50 solcher Faelle untersucht und die Methoden, die angewendet wurden, um die Zeugen einzuschuechtern, festgestellt. Sie erinnern an die billigsten Gangster und Mafiosi-Klischees, bewaehrten sich aber, da der Zeuge, wenn er darueber berichtete, sich auch noch laecherlich machte. Fuer diese "Einsaetze" verwendete die 1127te Field Activity Group , deren Codewort fuer diesen Bereich "Humint" war, was offiziell hiess "Nachrichtenbeschaffung von menschlichen Quellen durch verdeckte Methoden" eine ganz besonders edle Mischung von Kriminellen, die als Safeknacker, Heiratsschwindler, Einbrecher, Autoknacker, Imitatoren und Taschenspieler einschlaegig vorbestraft waren und teilweise sogar aus dem Gefaengnis engagiert wurden. Wichtig war allein, dass man Leute hatte, die das ganze Repertoir der Einschuechterung beherrschten und wussten, wie man an eine Information herankommt, wie man jemanden zum Schweigen bringt, und wie man ihn das glauben macht, was man ihn glauben lassen will. Dieses letztere wird in Fachkreisen als "Desinformation" bezeichnet und hat zum Ziel, den Gegner durch gezielte Falschinformation in die Irre zu fuehren. Der Begriff wurde von Lenin erfunden.

Waehrend so die Oeffentlichkeit getaeuscht wurde, liefen die Abwehrprojekte auf hohen Touren. Man war jetzt im Besitz vieler Informationen und gewann, solange die Ausserirdischen das Spiel nicht durchschauten, immer noch neue hinzu. Einen Eindruck davon, was man tatsaechlich wusste und glaubte weitergeben zu muessen, vermittelt das Lehrbuch "Einfuehrung in die Weltraumwissenschaft" Band 2 fuer das Lehrfach Physik der US-Luftwaffenakademie, das 1969 erschien. In ihm werden auf 14 Seiten die verschiedenen Arten von UFOs erklaert, die Geschichte der UFOs dargestellt und Hypothesen diskutiert. Eindeutig wird dabei erklaert, dass die fuer die zukuenftige Fuehrungselite der US-Luftwaffe geltende Theorie die ist, dass die UFOS materielle Objekte sind, die entweder von Wesen , die diesem Planeten fremd sind, bemannt sind oder von ihnen ferngesteuert werden.

Der am haeufigsten beschriebene Ausserirdische ist etwa 1,10 m gross, hat einen runden Kopf, Arme, die bis unter seine Knie reichen und traegt einen silberfarbenen Raumanzug oder Overall. Andere Ausserirdische sehen wie Erdenmenschen aus, waehrend wieder eine andere Gruppe extrem grosse Augen und einen Mund mit sehr duennen Lippen hat. Ausserdem gibt es eine seltene Gruppe, die etwa 1,20 m gross, etwa 35 Pfund schwer und als mit dichtem Haar bedeckt beschrieben wird. Die Russen fuegten dann spaeter noch weitere Details hinzu. Danach hat die erste Gruppe von 1,10 m Groesse ungewoehnlich grosse Koepfe ohne eine Spur von Haaren, herausstehende weit auseinanderliegende Augen, tiefe Loecher anstelle von Nasen und manchmal eine runzlige Haut, die sie uralt erscheinen laesst. Ausserdem wurde von den Russen noch eine weitere Gruppe von etwa 2,70 m Groesse (man denke an die "Riesen" der Vorzeit) festgestellt.

Im weiteren werden in dem amerikanischen Lehrbuch Kontakte mit den Ausserirdischen verboten, nach dem Kindergartenmotto "man spricht nicht mit Unbekannten, denn man weiss nie, was sie mit einem vorhaben". In Wirklichkeit aber wohl nach der Devise "man spricht nicht mit dem Feind, denn das koennte die Kampfmoral untergraben". Schliesslich kommt man noch zu der Feststellung, dass das UFO-Phaenomen globaler Natur zu sein scheint, und schon seit 50000 Jahren auftritt . (Man beachte die Uebereinstimmung mit der Zeittabelle und dem Auftreten des Cro Magnon Menschen auf der Erde.)

Als dann am 9. Oktober 1989 die Meldung um die Welt ging , dass ein UFO in der russischen Stadt Woronesch gelandet sei, begann ein neues Kapitel in der Geschichte der UFOS und es bestaetigte sich der Alptraum der amerikanischen UFO-Vernebler , die schon lange befuerchtet hatten, dass es eines Tages heissen wuerde :

"Russen loesen UFO-Raetsel".

Denn nun, nachdem der eiserne Vorhang gefallen war, ueberflutete eine Fuelle von UFO-Informationen aus russischer Quelle die westliche Welt, denn in Russland war das Geheimhaltungssystem zusammengebrochen und es galt Michael Gorbatschows "Glasnost", die neue Offenheit der Information auch fuer alle offiziellen Stellen.

Die Landung des UFOS in Woronesch war dazu noch ein "Knueller". Die Landung geschah in einem Park mitten in der Stadt, in dem mehrere Kinder spielten, und wurde von einer Gruppe von Erwachsenen, die auf ihren Bus warteten, beobachtet. Es gab also Zeugen in Menge. Ausserdem hinterliess es an der Landestelle Abdruecke der vier Landbeine und zwei kleinere Abdruecke, dort wo die Treppenrampe den Boden beruehrt hatte. Der Boden unter den Abdruecken war hart wie Stein und man errechnete daraus, dass das gelandete Objekt mindestens 11 Tonnen gewogen haben musste. Zudem wurde im Zentrum der Landestelle noch eine erhoehte Radioaktivitaet festgestellt. Sie lag bei 30-37 Mikroroentgen / h, waehrend die des uebrigen Bodens bei 10-15 mr / h lag. Ausserdem wies der Boden ein erhoehtes Magnetfeld und einen um 10% niedrigeren Anteil an Mikroorganismen auf, als der uebrige Teil des Parks.

Bei der genauen Befragung der Zeugen stellte sich dann heraus, dass dieses Zentralereignis keineswegs das einzige Erscheinen von Ufos ueber Woronesch war, sondern dass es sieben verschiedene Landungen von UFOS in der Zeit vom 21.9. bis 30 . 10. 1989 in Woronesch gegeben hatte . Der Zeuge einer Landung am Woronescher Flughafen behauptete sogar, die hochgewachsene Besatzung der gluehenden Kugel haette ihn durch die Projektion von Bildern vor einer drohenden Wiederholung der Tschernobyl -Katastrophe gewarnt, wenn das Kernkraftwerk Woronesch, das sich noch im Bau befand, ans Netz gehe. Er meldete dies dem oertlichen KGB-Buero, das , wie ihm erklaert wurde, einen Bericht an Gorbatschow sandte. Wenig spaeter wurde dann der Baustop fuer das Kraftwerk angeordnet.

Doch dies war bereits eines der spaeten Ereignisse des Einsatzes von UFOs in der Sowjetunion. Es gingen etliche spektakulaere, wie man jetzt erfuhr, voraus. Dabei war es auffallend , dass Stromausfaelle und Versagen der elektronischen Waffentechnik sowie voelliges Erliegen der Funkverbindung ein immer wieder auftretendes Begleitsymptom von UFO-Erscheinungen war. Dieses Symptom trat auch dann auf, wenn aus einem UFO ein Strahl auf das betreffende Objekt gerichtet wurde. Wurde dieser Strahl auf Menschen gerichtet, so starben sie meist spaeter infolge von inneren Verbrennungen und Versagen der Organe.

Angesichts dieser Beobachtungen erscheint es ohne weiteres moeglich, dass ein UFO ein Kraftwerk oder auch ein Atomkraftwerk in all seinen empfindlichen elektrischen Steuerungs und Versorgungskreisen ausser Funktion setzt. Was dann passiert, hat Tschernobyl gezeigt, und wenn man sich dieses alles vor Augen fuehrt, wird klar, wie gefaehrlich das Spielzeug ist, das sich die Menschen in Form von Atomkraftwerken leisten , und dass sie sich unbewusst damit selbst in die Haende der Ausserirdischen "Goetter" gegeben haben und von ihrem Wohlwollen abhaengig sind.

Doch vorlaeufig zurueck zu den tatsaechlich stattgefundenen Ereignissen und den Erkenntnissen, welche die Russen gewonnen haben . Als gegen Ende der fuenfziger Jahre die ersten Satellitenueberwachungssysteme fuer den erdnahen Raum zur Verfolgung der Sputniks in Betrieb gingen, ortete man nicht nur die Satelliten sondern auch alle Meteoriten und eine ganz neue Art von Flugkoerpern, mit denen man nicht gerechnet hatte. Man entdeckte naemlich Objekte von mehreren hundert Metern Laenge, die mit Geschwindigkeiten von ca 20 Km/sec das heisst etwa 72000 Km/h in rund 300 Km Hoehe flogen. Man kam zu der Schlussfolgerung, dass offenbar riesige Mutterschiffe im Orbit stationiert sind, welche die Untertassen aus den Tiefen des Alls zur Erde transportieren. Schon 1965 erklaerte ein sowjetischer Wissenschaftler seinen westlichen Kollegen, dass man inzwischen drei "unbekannte Satelliten" im Erdorbit entdeckt habe.

Im Jahr 1976 startete Felix Zigel, Professor am Moskauer Institut fuer Luft- und Raumfahrt einen Versuch, anhand des von ihm gesammelten umfangreichen Materials das Schweigen ueber die UFOs zu brechen, indem er um die Veroeffentlichung seines Manuskripts "UFOs ueber der UDSSR " nachsuchte. Er erntete die Verachtung seiner Kollegen und wurde in seiner Wissenschaftlichkeit angezweifelt . Ausserdem verbot man ihm , Vortraege zu halten oder Buecher zu veroeffentlichen. So produzierte er drei Manuskripte mit Durchschlagpapier und verteilte sie unter Freunden und Kollegen, die ihrerseits, wie im Mittelalter, wieder Abschriften erstellten.

" Sie koennen im Flug stehenbleiben, wurden aber auch mit 70000 Km/h Geschwindigkeit beobachtet, sie bewegen sich geraeuschlos und erzeugen ein Vakuum, das sie beim Eintritt in die Erdatmosphaere schuetzt. Sie koennen erscheinen oder verschwinden wann und wo sie wollen und sie haben die erstaunliche Faehigkeit, Motoren und Stromversorgung lahmzulegen." So beeindruckend Zigels Studie auch war, bedurfte es doch eines spektakulaeren Ereignisses, um das Thema UFO in Russland wieder populaer zu machen. Dieses Ereignis geschah am 20. 9. 1977 ueber der Stadt Petrosavodsk und wurde ein Jahr spaeter, am 23. 9. 1978 in der Prawda veroeffentlicht.

" Ueber Petrosawodsk stand ein intensiv strahlender "Stern" der wie ein leuchtendes Aehrenrad aussah und von quallenartiger Gestalt war. Er bewegte sich langsam auf die Stadt zu, intensive Lichtstrahlen auf die Stadt niederschleudernd. Es waren Tausende von Strahlen und es sah aus wie ein starker Regen. Einige Zeit spaeter war die Strahlung zu Ende, die Lichtquelle veraenderte ihre Helligkeit und bewegte sich hin zum Onegasee. Als sie in die dort stehenden Wolken eintauchte, entstand ein rotes Loch, in dem sie verschwand. Die Erscheinung hatte 12 Minuten gedauert."

Die ersten Fruehaufsteher in Petrosawodsk wurden um 4.05 Uhr von der Erscheinung ueberrascht. Einige, die einen Blick zum Morgenhimmel geworfen hatten, hatten sie gleich bemerkt, andere wurden auf sie aufmerksam als ein hoellischer Laerm ertoente, aehnlich einem Sirenengeheul . Kurz darauf verstummte das Pfeifen und das Objekt bewegte sich auf die Stadt zu. Es begann zu pulsieren und schickte einen Lichtstrahl senkrecht nach unten, dem ein zweiter, schwaecherer folgte. Nach einiger Zeit verschwanden beide und kurz darauf setzte der "Lichtregen" ein. Die Menschen gerieten in Panik, rannten auf die Strassen und schrien hysterisch um Hilfe, andere warfen sich zu Boden. Einige Hafenarbeiter, die meinten, es handele sich um einen amerikanischen Atombombenangriff, schrien :"Das ist das Ende!"

Menschen , die um diese fruehe Zeit noch im Bett lagen, wachten ploetzlich auf und fuehlten sich schlecht. Die meisten meinten "innere Stromstoesse" empfangen zu haben. Der "Lichtregen" brannte Tausende von Loechern in den Asphalt und in Fensterscheiben.

Die in den naechsten Wochen bei den Behoerden eingehenden Briefe stellten Fragen wie : "Kann man in Petrosawodsk bleiben?" und "wie hoch ist die Radioaktivitaet?" Sie wurden saemtlich, wie auch die TASS- Berichte, von den Regierungsbehoerden beschlagnahmt. Es wurde eine strikte Nachrichtensperre verhaengt und die Untersuchung des Falls wurde einer Kommission von Wissenschaftlern uebertragen, an der auch die Moskauer Akademie der Wissenschaften beteiligt war. Besondere Raetsel, die auch von westlichen Wissenschaftlern , die spaeter Proben erhielten, bisher nicht erklaert werden konnten, gaben die bis zu 7cm grossen kreisrunden Loecher in den Fensterscheiben auf. Ihre Raender zeigten eine kristalline Struktur , was bei dem normalerweise amorphen Glas bisher noch nie beobachtet wurde und mit dem bekannten Wissen der Experten auch nicht erklaert werden konnte.

Die Kommission kam zu dem fuer sie unverfaenglichen Ergebnis - denn von UFOs zu sprechen galt noch als verpoent und unwissenschaftlich - dass es sich um ein natuerliches, bisher noch nicht bekanntes Phaenomen gehandelt habe. Sie konnte aber lueckenlos den Weg des "Phaenomens" rekonstruieren. Zwischen 3.06 und 3.10 Uhr hatten finnische Polizeibeamte eine grell leuchtende Feuerkugel beobachtet, die 4 Minuten ueber dem Flughafen schwebte und sich dann langsam ostwaerts in Bewegung setzte. Sie wurde auch von dem Radar des Flughafens geortet . Wenig spaeter erschien sie im Teleskop des Schriftstellers Limik aus Namojewo, 35 Km nordwestlich von Petrosawodsk. Um 3.30 beobachteten Fischer auf den Onegasee bei Primosk ein grelles Licht am Himmel , das von einem leuchtenden Nebel umgeben war. Gegen 4 Uhr beobachteten Angestellte der Sternwarte Pulkowo die Feuerkugel in noerdlicher Richtung zugleich mit einem Piloten einer Linienmaschine. Nach der Vorstellung in Petrosawodsk wurde die Scheibe noch ueber der suedlich von Petrosawodsk gelegene Stadt Jandewar gesehen.

Doch trotz dieser eindeutigen Machtdemonstration der Ausserirdischen ueber Petrosavodsk und ihrer objektiven Darstellung ein Jahr spaeter in der Prawda, blieb das Thema und der Begriff UFO in der Sowjetunion offiziell tabu und alle wissenschaftlichen Initiativen einzelner wurden weiterhin abgeblockt. So kam es dann zur naechsten grossen UFO- Demonstration. Und diesmal gleich ueber der Hauptstadt Moskau.

Am 23 August 1981 beobachteten abends um 19.13 Uhr hunderte von Einwohnern von Moskau wie nacheinander eine ganze Flotte von etwa 17 UFOs den Himmel durchquerten. Es begann mit zwei zigarrenfoermigen Raumschiffen, jedes einen Kilometer lang, die Seite an Seite in ca 15 Km Hoehe flogen und in Richtung Norden verschwanden. Etwa eine Stunde spaeter folgte ein rundes , glaenzend weisses Objekt von etwa halber Mondgroesse, das gegen 21.30 Uhr ein zweites Mal erschien . Nach 22.00 Uhr kam dann ein walfischfoermiges Objekt, das blaues Licht ausstrahlte und eigenartige Luftmanoever ueber der Hauptstadt vollfuehrte. Zwischen diesen vier grossen "Vorfuehrungen" gab es immer wieder "Einlagen" von kleineren Objekten von denen mindestens 13 gezaehlt wurden. Das ganze erscheint nachtraeglich wie eine Demonstration oder eine Parade der auf der Erde stationierten UFO-Macht.

Doch die Demonstration hinterliess auch materielle Spuren. Mindestens 60 Fensterscheiben hatten grosse kreisrunde Loecher, wobei die Struktur des Lochrandes sich, wie bereits in Petrosavodsk beobachtet, veraendert hatte. Ein im Ruhestand befindlicher Arzt beobachtete dazu in der Nacht nach der UFO-Vorfuehrung 30 m von seinem Haus einen eigenartigen raumlosen Flecken, hoerte dann etwas , das wie ein Schuss klang und ein Ring aus Feuer brannte ein Loch in sein Fenster, worauf ihm ein kreisrundes Stueck Glas von 10 cm Durchmesser vor die Fuesse fiel. Doch es kam noch schlimmer:

Am 27.3.83 beobachteten die Fluglotsen des Flughafens Gorki ein stahlgraues, zigarrenfoermiges Flugobjekt, das in 900m Hoehe mit 200 Km/h vorbeiflog. Auf Versuche, in Funkkontakt mit ihm zu kommen, reagierte es nicht. Ungestoert flog es 70 Km weit in den Suedosten der Stadt, kehrte dann zum Flughafen zurueck und verschwand in Richtung Norden. Dieses Ereignis machte nun doch die militaerischen Stellen nervoes und es kam im Februar 1984 zur ersten, noch halboffiziellen, "Kommission zur Erforschung paranormaler Phaenomene", der fuehrende Wissenschaftler angehoerten. Der UFO-Experte Prof. Zigel stand der Kommission beratend zur Seite. Gleichzeitig wurde ein Netz von oertlichen Gruppen gegruendet, so unter anderem in Gorki, Nowosibirsk, Tomsk, Dalnegorsk und Tblissi. Im Juli 1984 wurde dann ein Aufruf veroeffentlicht, zukuenftig alle UFO-Sichtungen an eine Moskauer Postaddresse zu berichten. Das Eis war gebrochen und der Strom setzte machtvoll ein.

Die erste groessere Meldung war allerdings trauriger Art . Es hatte die erste UFO- Begegnung mit koerperlichen Schaeden gegeben, die spaeter dann zum Tode der Betroffenen fuehrten. Am 17. September 1984 traf eine estnische Verkehrsmaschine auf etwas, das anfangs wie ein Lichtpunkt aussah und sich dann in eine Wolke verwandelte, die begann, das Flugzeug zu begleiten. Sie erschien anfangs mal links, mal oberhalb und mal rechts der Maschine, wie um sie auszuloten. Schliesslich blieb es auf der rechten Seite und begleitete das Flugzeug mit 800 Km/h in 10000 m Hoehe. Im Inneren der "Wolke" loderten Flammen auf und erloschen dann wieder. Dann begannen die Flammen sich im Zick-Zack zu bewegen. Darauf veraenderte die Wolke auch ihre Form. Erst wuchs ihr ein Schwanz, dann verwandelte sie sich von der Ellipse in ein Viereck und nahm schliesslich die Form eines spitznasigen Flugzeugs an. Auch die Passagiere fingen an, sich fuer die Begleitung zu interessieren, fragten die Stewardess und wurden mit der Antwort des Piloten zufriedengestellt, dass es sich um eine Wolke handele, in der sich die Lichter einer Stadt und das Nordlicht spiegelten.

Doch nun kuendigte der Minsker Tower, der bereits ueber die eigenartige Eskorte informiert worden war, den Vorbeiflug eines auf Gegenkurs von Leningrad nach Tblissi befindlichen Flugzeuges an. Vom Minsker Flughafen wurde die Besatzung dieser Maschine ueber das entgegenkommende "Gespann" informiert. Die Piloten konnten anfangs nichts erkennen, da sie wie geblendet waren. Doch als die Entfernung nur noch 15 Km betrug, erkannten sie das "Wolkenflugzeug". "Das ist ja unglaublich ", meinte der Kapitaen," das muss ich mir naeher ansehen". In Absprache mit dem Tower aenderte er seinen Kurs auf das "Gespann" zu, und flog in nur ca 5 Km Entfernung daran vorbei. Die Kursaenderung wurde von dem UFO offenbar als moeglicher Angriff missverstanden, denn ein Strahl von 20 cm Durchmesser schoss aus der "Wolke", tastete erst den Piloten am ganzen Koerper ab und ging dann ueber auf den Kopiloten, der noch versuchte, sich mit den Haenden gegen das grelle Licht zu schuetzen. Schliesslich erlosch das Licht und das "Wolkenflugzeug" sah nur noch aus wie ein gruener Bumerang, der sich langsam in Richtung des finnischen Meerbusens entfernte.

Der Pilot erkrankte nach der Landung in Tblissi schwer und die Aerzte standen etwas hilflos vor den "Folgen einer unbekannten Strahlung" und informierten die UFO-Kommission. Im November 85 starb dann der Pilot an "begleitenden Komplikationen" wie Knochenmarktumoren, Muskelrissen, Schaedigungen im Bereich der Milz, einem sich ausbreitenden Gewebetod und einem " myelomartigen Krankheitsbild". Auch der Kopilot starb ein paar Jahre spaeter, nachdem er nach der UFO-Begegnung wegen Verbrennungen des Augenhintergrundes und zunehmenden Ohnmachtsanfaellen fuer fluguntauglich erklaert worden war. Seine Todesursache wurde als Wirkung einer elektromagnetischen Strahlung unbekannter physikalischer Beschaffenheit definiert. Ein relativ duenner Strahl hatte danach Verletzungen an Gehirn und Herzmuskel verursacht. Auch die Stewardess der dem Strahl ausgesetzten Maschine, die sich waehrend der Begegnung zeitweise im Cockpit aufhielt, litt noch jahrelang an einer schweren Hautkrankheit . Die Passagiere beider Maschinen und die Mannschaft des "eskortierten" Flugzeuges blieben hingegen vollstaendig unversehrt.

Am 11. Maerz 1985 wurde dann Michael Gorbatschow zum neuen Generalsekretaer der KPdSU gewaehlt und die "neue Offenheit" (Glasnost) und "Umgestaltung" (Perestroika) wurden wichtige Bestandteile der neuen sowjetischen Innenpolitik. Damit wurden innerhalb kurzer Zeit auch alle noch geltenden Beschraenkungen fuer die UFO-Berichterstattung aufgehoben.

 
So konnte auch der Bericht eines Lokomotivfuehrers den Weg in die Oeffentlichkeit finden, der von einer neuartigen UFO-Begegnung bei Petrosawodsk berichtete. Danach hatte ihm ein UFO unerwartete Vorspanndienste geleistet
Als er mit seinem langen, leeren Gueterzug von ca 1600 t hinter seiner Diesellok in Richtung Petrosawodsk durch den Wald fuhr, bemerkte er zwischen den Tannen eine leuchtende Kugel, die seinen Zug begleitete. Als der Zug langsamer wurde, weil die Strecke bergauf ging, leuchtete die Kugel hell auf und setzte sich vor die Lokomotive. Sofort beschleunigte der Zug wieder. Als es dann wieder bergab ging, versuchte der Lokomotivfuehrer abzubremsen, aber der Zug reagierte nicht. Auch die Notbremse erwies sich als wirkungslos und der Zug fuhr weiter mit seiner Geschwindigkeit von 50 Km/h durch die Nacht. Vor ihm befand sich weiterhin die leuchtende Kugel. Der Lokomotivfuehrer bekam Angst und funkte zum naechsten Bahnhof, dass sein Zug nicht mehr gebremst werden koenne. Die Bahnhofsvorsteherin machte die Strecke frei und gab dem Zug "gruenes Licht ".

Dann rannte sie auf den Bahnsteig. Was sie sah, als der Zug herankam , war unglaublich. Vor dem Zug flog eine transparente leuchtene Kugel die Strecke entlang, in der sich ein feuerroter Diskus hin- und herbewegte. Kurz vor dem Bahnhof erhob sich die Kugel und setzte sich dann einige Kilometer dahinter wieder vor den Zug. In dem Augenblick , in dem die Kugel sich erhob, verlangsamte der Zug seine Fahrt abrupt und Lokfuehrer und Maschinist fielen gegen die Frontscheibe. Nach insgesamt etwa 50 Km Fahrt verschwand die Kugel dann wieder im Wald , ohne besondere Geraeusch zu machen, so wie sie eine Stunde vorher gekommen war .

Als die Zugmanschaft in Petrosawodsk ankam, stand sie unter Schock. Eine Untersuchung der Diesellok ergab, dass 300 Liter Kraftstoff mehr im Tank waren als normalerweise . Die Kugel wollte offenbar demonstrieren, dass auch sie in der Lage waere, einen Zug zu ziehen. (15)

Die neue Offenheit, die sich in der Veroeffentlichung derartiger Berichte zeigte, machte auch vor dem Militaer nicht halt und es kamen Tausende von Berichten von Fliegern zusammen, die von UFO-Begegnungen erzaehlten. Es wurde auch offenbar, dass seit dem Vorfall von Petrosavodsk 1977 die Streitkraefte alle UFO-Daten im geheimen gesammelt hatten. Der 1979 vorgelegte Abschlussbericht war so aufschlussreich , dass er sogar von der NASA ins Englische uebersetzt wurde. Erfasst und in diesem Bericht ausgewertet waren 256 Sichtungen. Nach seiner Vorlage wurde der Beschluss gefasst , mit allen vorhandenen und speziell dafuer neu zu schaffenden Mitteln dem Phaenomen UFO nachzugehen. Die UdSSR wurde zum UFO-Lauschposten Nr.1.

Der anfaengliche Befehl an die Luftstreitkraefte, UFOs abzufangen und notfalls das Feuer zu eroeffnen, wurde nach dem Verlust von drei Maschinen, verbunden mit dem Tod von zwei Piloten, geaendert. Jetzt hiess es: " Bei Sichtung eines UFO, Kurs aendern und verschwinden." Spaeter, als man auf Grund der zunehmenden Erfahrungen gelassener wurde , hiess es dann nur noch :" Objekte aus sicherer Entfernung beobachten." Entsprechend dem Beschluss wurden ueber 30 Radarstationen neu eingerichtet, um UFOs aufzuspueren und herauszufinden, woher sie kamen. Seit 1980 wurden dann alle UFOs mit Hilfe modernster Computer und Daten von neuaufgestellten Radaranlagen und Spionagesatelliten verfolgt. Man stellte so auch fest, dass alle UFO-Fluege frueher oder spaeter im Weltraum enden. Wie die Spionagesatelliten feststellten, schien der Planet Saturn ein bevorzugtes Ziel der UFOs zu sein, denn viele von ihnen flogen in seine Richtung davon. Besonderes Interesse galt auch der Erkennung eines eventuellen Absturzes eines UFOs, von dem man sich Aufschluss ueber die verwendeten Technologien erhoffte, denn man vermutete, dass die Amerikaner bereits ueber abgestuerzte UFOs verfuegten und ihre Technologie bei der Entwicklung des Tarnkappenbombers Stealth zum Teil bereits verwendeten.

Aber nun gab es neue und andere Probleme, welche die Militaers erschauern liessen. Am 4. Oktober 1983 gab es naemlich Grossalarm auf einer Abschussbasis fuer interkontinentale Fernlenkraketen mit atomaren Sprengkoepfen in der Ukraine. Ein UFO erschien ueber der Basis und liess sich nicht durch die stationierten Abwehrwaffen vertreiben, da die Waffenautomatiken saemtlich ausfielen. Waehrend der ganzen Zeit leuchteten die Alarmleuchten der Kontrollvorrichtungen in der Kommandozentrale auf, die Startcodes fuer die Fernlenkraketen waren auf mysterioese Weise ausser Kraft gesetzt worden.

Auf Grund dieser neuen Variante der UFO-Aktivitaeten, die nach Ansicht der Russen um ein Haar zum Start der Fernraketen und damit zum dritten Weltkrieg gefuehrt haette, beschloss das Verteidigungsministerium in Zukunft in der UFO-Frage mit den Amerikanern zusammenzuarbeiten. Es dauerte dann aber noch bis 1989, bis diese Kontaktsuche einen Rahmen in der Form der Veroeffentlichung einer Anfrage eines Buergers der dritten Welt , in der auch in den USA vertriebenen englischsprachigen Zeitschrift "Soviet Military Review ", bekam. Die fingierte Frage des Buergers war :"Koennen UFOs den Weltfrieden gefaehrden?" und es wurde die Problematik dargestellt, die darin lag, dass die automatischen Computer der amerikanischen SDI Anlagen eine Schar von Ufos als feindliche Raketen missdeuten koennten, und darauf den automatischen atomaren Gegenschlag ausloesten. Menschen waeren nach der installierten Technik wegen des nicht akzeptablen Zeitverlustes an der Startentscheidung garnicht mehr beteiligt, und die Computer kannten keine UFOs, die es bei ihrer Einrichtung ja offiziell noch garnicht gab. Es wurde deshalb eine internationale Kooperation in dieser Frage vorgeschlagen.

Offenbar hatten die Russen lange gezoegert, bis sie diesen Weg gingen, aber 1989-90 wurden soviele UFO-Aktivitaeten, die auch vermehrt militaerischen Objekten galten, beobachtet, dass der Dialog mit den USA unausweichlich wurde. Bei diesen UFO-Aktionen wurden Radarantennen durch Strahlen in Brand gesetzt, Wachsoldaten fuer eine Zeit entfuehrt, die froehlich wieder erschienen und sich an nichts erinnern konnten, und ganze Wiesen durch UFO-Energie verbrannt. 1986 hatte dazu der lange erhoffte Absturz eines UFOS bei Dalnegorsk jeden Zweifel ueber die Koerperlichkeit und die nicht von der Erde stammende Technologie der UFOS beseitigt.

Bei diesem Absturz war eine anscheinend ferngesteuerte leuchtende Kugel gegen die Spitze eines Berges geprallt, dessen Hoehe unterschaetzt worden war. Sie hatte mehrfach versucht, sich wieder zu erheben , aber ihr Leuchten liess zunehmend nach. Offenbar war der Antrieb bei dem Aufprall beschaedigt worden. Etwa nach einer halben Stunde vergeblicher Startversuche flammte das Objekt wie ein Schweissbrenner auf und brannte dann fast eine Stunde lang, bis kaum noch etwas uebriggeblieben war. Es wurde vermutet, dass moeglicherweise ein Selbstzerstoerungsbefehl die Vernichtung ausgeloest hatte.

Eine schnellstens vorgenommene Untersuchung der Absturzstelle ergab einige Kuegelchen aus "Blei" und Eisen und feinste fast glaeserne Metallgewebe. Ausserdem wurden starke magnetische Anomalien des Bodens und Spuren einer extremen Hitzeeinwirkung von bis zu 25000 C festgestellt . Eine nicht definierbare Strahlung hatte Einfluss auf den Menschen, erhoehte Blutdruck und Pulsschlag und verursachte Gleichgewichtsstoerungen und Schwindelgefuehl.

Wie spaeter festgestellt wurde, hatte sich bei den dort eingesetzten Personen der Anteil der weissen Blutkoerperchen erhoeht und die Vermehrung von Bakterien war beschleunigt worden. Die gefundenen Metall- und Gewebeproben wurden von mehreren Instituten untersucht und die Ergebnisse wurden veroeffentlicht. Von allen wurde uebereinstimmend festgestellt, dass es auf der Erde kein Verfahren gibt, derart hochwertiges und feingewebtes Material herzustellen. Interessant war auch der hohe Anteil organischen Materials, der zu der Vermutung fuehrte, dass es sich um eine Art "kuenstliches Leben" handeln koennte. Die "Bleikuegelchen" stellten sich als komplizierte Legierungen heraus, in denen fast alle metallischen Elemente vertreten waren. Die Eisenkuegelchen besassen Anteile von Wolfram und Kobalt und liessen sich nur mit dem Diamantbohrer bearbeiten. Durch Roentgenstrukturanalysen ermittelte man, dass die Eisenatome ein ungewoehnlich dichtes Kristallnetz bildeten, ausserdem waren sie, wie auch die anderen Fundstuecke von der Absturzstelle, extrem magnetisiert.

Interessant war auch, was einige Tage nach dem Absturz geschah. Dalnegorsk wurde naemlich der bevorzugte Anflugsort fuer alle Sorten von UFOS, die anscheinend nach dem verschwundenen Objekt suchten. So erschienen acht Tage danach zwei gelbe Kugeln, die den Ort des Absturzes mehrfach ueberflogen , und nach einer Reihe weiterer Einzelsichtungen erschien am Sonntag, dem 28. November 1986 , zwischen 21.10 Uhr und Mitternacht, die bisher groesste je gesichtete UFO-Flotte ueber der Ostkueste der Primorye. 33 UFOS ueberflogen in geringer Hoehe fuenf Regionen und zwoelf Staedte. Es waren zylinderfoermige, Zigarren von 300 m Laenge und Kugeln. Dalnegorsk lag im Zentrum ihrer Aktivitaet . 13 UFOS umflogen in niedriger Hoehe die Absturzstelle und richteten Suchscheinwerfer auf den Boden. Aus diesem Verhalten koennte man schliessen, dass es sich bei dem abgestuerzten UFO wahrscheinlich doch um ein bemanntes gehandelt hat, dessen Besatzung geborgen werden sollte. Die abschliessende Vernichtung des Fahrzeugs war anscheinend nicht geplant gewesen und ein echter Unfall. (15)

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