Das Gotenreich von Toledo (40a)

von Karl Juergen Hepke

Der Verlust der Schlacht von Vouille wirkte wie ein Dammbruch, der das Westgotenreich wegzuschwemmen drohte. Es fehlte ein faehiger Nachfolger fuer den gefallenen Koenig Alarich II, der selbst schon Schwierigkeiten gehabt hatte, das Reich zusammenzuhalten. Alarich hinterliess zwei Soehne. Den erst fuenfjaehrigen Amalarich, Sohn von Thiudigotho, der Tochter Theoderich des Grossen, des ostgotischen Herrschers in Ravenna, und den erwachsenen Gesalech, der aus einer Nebenverbindung stammte. Theoderich der Grosse war anfangs mit der Wahl Gesalechs als Nachfolger Alarichs durch die Westgoten einverstanden.

Als dieser sich aber als zu schwach erwies, Toulouse gegen die Franken zu halten und schliesslich auch noch Narbonne aufgeben musste, schickte Theoderich ein Ostgotenheer unter dem Heerfuehrer Ibba gegen Franken, Burgunder und Gesalechs Westgoten. Das Ostgotenheer siegte und als einige Versuche Gesalechs scheiterten, die Macht zurueckzugewinnen, machte sich Theoderich der Grosse 511 selbst zum Herrn auch des Westgotenreichs und liess es durch einen von ihm ernannten Statthalter verwalten. Gesalech wurde als Rebell hingerichtet.Toulouse und Narbonne wurden durch das Ostgotenheer zurueckgewonnen, Saintes, Angouleme und wohl auch Bordeaux verblieben den Franken.

Als Amalarich nach dem Tode Theoderichs des Grossen die Herrschaft im Westgotenreich uebernahm, baute er auf Buendnispolitik mit den Franken und heiratete Chlothilde, die Tochter Chlodwigs und der strengen Katholikin Chrotechilde. Bald hiess es, der Arianer Amalarich habe seine katholische Frau wegen ihres Glaubens misshandelt. Ihr Bruder Childebert fiel mit einem Heer ins Gebiet der Goten ein und lieferte Amalarich ein Schlacht bei Narbonne, die fuer die Goten verlorenging. Amalarich floh nach Barcelona und wurde dort von einem Franken ermordet. Chlothilde wurde von ihrem Bruder zusammen mit reicher Beute ins Frankengebiet gebracht, starb aber auf dem Rueckweg.

Die im Westreich verbliebenen Ostgoten erhoben nun Theudis, der bis 526 Statthalter Theoderichs im Westgotenreich gewesen war, zum neuen Koenig. Theudis hatte eine reiche roemische Senatorin geheiratet und war dadurch an ein so grosses Vermoegen gelangt, dass er 2000 Soldaten als Privatarmee ausruesten und unterhalten konnte. Mit dieser Armee kaempfte er erfolgreich gegen die Franken, lehnte es aber ab, sich in die italienischen Auseinandersetzungen der Ostgoten einzumischen.

Stattdessen wandte er sich Suedspanien zu und fuegte die bis dahin relativ selbstaendige reiche Provinz Baetica, das heutige Andalusien, fest in das Westgotenreich ein. Ein Ausflug an die afrikanische Kueste nach Ceuta endete allerdings in einer Katastrophe, weil die Byzantiner , die sich ebenfalls fuer die alte reiche roemische Provinz Baetica interessierten , die nichtsahnenden Westgoten ueberfielen und niedermachten. Theudis verlor darauf 548 Thron und Leben.

Da mit dem Aussterben der amalischen Koenigssippe ein ableitbarer Anspruch auf das Koenigtum entfiel und nach gotischem Brauch jeder dazu befaehigt erscheinende zum Koenig auf Zeit gewaehlt und auch abgewaehlt werden konnte, brach jetzt der " morbus gothicus" , die "gotische Krankheit", aus. Sie bestand darin, dass die Koenige schon nach kurzer Regierungszeit abgesetzt oder ermordet wurden. Auf Theudis folgte Theudegisel (548/549). Er wurde ermordet. Auch seine Nachfolger konnten sich nicht behaupten und 552 besetzte ein ostroemisches Heer die Suedkueste Spaniens. Es war von Athanagild (555-567) gegen den Nachfolger Theudegisels ins Land gerufen worden.

Als Athanagild starb, verlagerte sich das Koenigtum aus Suedspanien wieder nach Suedgallien. Der gewaehlte Nachfolger hiess Liuva. Er machte seinen faehigen juengeren Bruder Leovigild zum Mitherrscher in Spanien. Ab 572 wurde Leovigild dann zum Alleinherrscher ueber das Reich der Westgoten. "Er stellte das Reich der Goten in seinen alten Grenzen wieder her", stellte ein Zeitgenosse fest. Dies gelang ihm durch andauernde erfolgreiche Kriegfuehrung gegen Byzantiner, Sueben, Basken und viele Regionalfuersten, die das Gotenreich unter sich aufgeteilt hatten.

578 verkuendete er die Gruendung einer gotischen Stadt, die Reccopolis nach seinem zweiten Sohn heissen und nordoestlich von Toledo liegen sollte. Sie sollte Hauptstadt des Westgotenreiches werden. 579 heiratete der aelteste Sohn Leovigilds, Hermenegild, die Merowingerin Ingunde, was, wie gehabt, zu einer Krise fuehrte. Sie war Katholikin und konnte sich nicht in das arianische gotische Koenigshaus einfuegen. Schliesslich brachte sie es fertig, mit Hilfe der Vertreter ihrer Kirche Hermenegild zum Uebertritt zum Katholizismus zu ueberreden. Dies machte das Reichsproblem , das zwischen dem katholischem Bekenntnis der roemischen Buerger und den arianischen Goten bestand, auch im Koenigshaus aktuell.

Leovigild versuchte, eine einheitliche arianische Loesung fuer das Reich zu finden, wobei er sich gegenueber den Katholiken offen und tolerant zeigte. So wurde die katholische Taufe anerkannt, Reliquien- und Maertyrerverehrung wurden akzeptiert und sogar Christus wurde als dem Vater gleichwertig "aequalis" anerkannt. Doch diese Politik scheiterte. Die katholische Orthodoxie zeigte sich in keiner Weise kompromissbereit und so blieb Leovigild nichts uebrig als gegen seinen Sohn 579 in den ersten arianisch -katholischen Glaubenskrieg zu ziehen. Hermenegild suchte und fand Unterstuetzung bei den Reichsfeinden der Byzantiner und der katholischen Sueben, ausserdem bei katholischen Stadtherren und den fraenkischen Verwandten seiner Gemahlin.

582 begann der Krieg, vom kampferfahrenen Leovigild mit grosser Haerte gefuehrt. Nach dem Fall von Merida schon im ersten Kriegsjahr war die Verbindung von Sevilla, der Basis Hermenegilds und den Sueben im Nordwesten unterbrochen. Sie wurden 583 angegriffen und zur Anerkennung der Oberhoheit Leovigilds gezwungen. Dann wurde Sevilla belagert und 584 erobert. Hermenegild hatte sich noch kurz vorher in das byzantinische Cordoba gefluechtet. Doch als Leovigild auch hier erschien, ueberliessen ihm die Byzantiner gegen Zahlung von 30 000 Goldsolidi kampflos die Stadt und ihr seit 579 besetztes Umland.

Beim Abzug nahmen sie die fraenkische Koenigstochter und ihren kleinen Sohn Athanagild mit. Hermenegild unterwarf sich dem Vater, verzichtete in Toledo auf alle koeniglichen Rechte und wurde nach Valencia verbannt. 585 ermordeten ihn Unbekannte in Tarragona . Obwohl die katholische Kirche versuchte, aus ihm einen Maertyrer zu machen, gelang dies nicht, da in der gotisch -fraenkischen Tradition der Abfall vom Vater als Verbrechen angesehen wurde, das nicht durch den Tod fuer den Glauben aufzuwiegen war.

Schon nach dem Scheitern des Versuchs, das ganze Reich einem gemaessigten Arianismus zuzufuehren, sah Leovigild ein, dass die Einheit des Glaubens nur im katholischen Bekenntnis herzustellen war. Denn die Arianer in Spanien bestanden sehr viel weniger konsequent auf ihrer Glaubensrichtung als die Katholiken. Waehrend der Kriegszuege gegen Hermenegild vertrat Leovigild bereits diese neue Version und war damit letztlich erfolgreich, da er Hermenegild so die katholische Unterstuetzung entzog.

Leovigild hatte damit nicht nur nach aussen das Westgotenreich wiederhergestellt. Auch den inneren Feinden zeigte er sich gewachsen. Er begann nun , dem Reich neue Stuetzen einzuziehen.

 
Schon die Idee der Gruendung einer neuen Hauptstadt zeigte, dass er atlantisch-orientalischen Reichsvorbildern folgte. Dies bestaetigte sich in der Einfuehrung einer koeniglichen Hofhaltung und eines Hofzeremoniells: Thron, koenigliches Gewand nach Art eines roemischen Feldherrnmantels, Krone, Szepter, koenigliches Feldzeichen in Form eines "Banners" wurden sichtbare Zeichen des Koenigtums. Eigene Muenzen kuendeten von Siegen des Herrschers.

Durch Ernennung der Soehne zu Mitregenten sollte eine neue Dynastie geschaffen und das ruinoese freie Wahlrecht des Adels ausgeschaltet werden. Der Katholizismus wurde zur bevorzugten Glaubensrichtung. Die getrennte Gesetzgebung fuer Goten und Roemer verschwand und wurde durch einheitliches Recht, das zum Teil auf dem "Codex Euricianus" beruhte und darueberhinaus zu einem Drittel aus roemischem Recht bestand, ersetzt. Das Eheverbot zwischen Goten und Roemern wurde"zum Wohl des gesamten Volkes" aufgehoben.

Auch die Verwaltung des Reiches wurde neu geordnet. Waehrend das Tolosanische Reich noch in Stadtbezirke aufgeteilt war, was die Eigenstaendigkeit der Stadtherren gegen die oft weit entfernte Krone foerderte, wurden jetzt wieder groessere Einheiten in Anlehnung an die roemische Provinzordnung geschaffen. Sie hiessen "duces" und waren den frueher dem Koenig direkt unterstehenden "comites" uebergeordnet.

586 starb Leovigild und Reccared I , sein Sohn, folgte ohne Widerstaende auf dem Thron. Als er 587 zum katholischen Bekenntnis uebertrat , kam es nur in Suedgallien, das zum grossen Teil arianisch geblieben war zu einer Rebellion, die aber bald zusammenbrach.

589 trat dann das dritte Konzil von Toledo zusammen, auf dem der offizielle Uebertritt des gesamten Westgotenreich zum Katholizismus vollzogen wurde. Fuer die arianischen Geistlichen und Bischoefe wurden dabei akzeptable Uebergangsregelungen getroffen , so dass von dieser Seite dem einheitlichen Bekenntnis des "nicaenischen Credos" nichts mehr entgegenstand. Koenig Reccared wurde darauf von katholischer Seite als "allerheiligster Fuerst" und "von goettlichem Geist erfuellt" bezeichnet und ihm wurden, wie dem roemischen Kaiser in Byzanz, Basileus ,"apostolische Verdienste" zuerkannt.

Der Mangel dieser Regelung, die dem Reich ein einheitliches Bekenntnis brachte, war, dass sie von grossen Teilen des arianischen Volkes nicht nachvollzogen wurde. Vor allem die alten Gotengebiete des Reiches von Toulouse in Gallien blieben weitgehend arianisch, was sich schon bald in separatistischen Bestrebungen und spaeter in den grossen Religionskriegen zeigen sollte, welche die katholische Kirche mit Hilfe von Franken und Normannen gegen die" ketzerischen Goten" fuehrten.

Auch das Gefuehl im Volk, dass durch Koenig und Adel der traditionell festverwurzelte Glaube , der ein Teil der gotischen Identitaet war, verraten wurde, trug dazu bei, einen an sich unbegruendeten Widerstand gegen das katholische Bekenntnis, das fuer den kleinen Mann keine grossen Veraenderungen brachte, aufzubauen.

Reccared war es noch vergoennt, eine grosse Schlacht gegen die Franken zu gewinnen. Nur gegen die Basken blieb er, wie alle seine Vorgaenger und Nachfolger bis heute, erfolglos. Als er 601 starb, folgte sein 18 jaehriger Sohn Liuva II wie selbstverstaendlich nach. Doch er war wohl noch nicht reif genug , der wieder aufbrechenden "gotischen Krankheit" zu widerstehen und wurde schon zwei Jahre nach Regierungsantritt ermordet. Damit endete schon 603 die "Dynastie" Leovigild und die Goten kehrten zur Wahlmonarchie mit ihren moerderischen Mechanismen zurueck. Von den 17 Koenigen des 7. Jahrhunderts wurden 10 abgesetzt oder ermordet.

Die Macht des grundbesitzenden Adels war der wirkliche Herrscher im Lande. Der Koenig stellte, wie in der spaeten Zeit der atlantischen Reiche der Hethiter und Kassiten nur das offizielle Oberhaupt mit wenig Macht ueber die Fuersten. So entstand in Spanien eine Wirtschafts- und Sozialordnung die den mittelalterlichen Staat Europas bereits vorwegnahm.

673 rebellierten die gallischen Teile des Reiches und der zur Niederwerfung des Aufstands entsandte Dux Paulus schloss sich dem Aufstand an und ernannte sich selbst zum Koenig der gallischen Landesteile.

Koenig Wamba (672-680) zog darauf ein grosses Heer zusammen, was leicht war, da es gegen die "verachteten Gallier" ging. Doch schon auf dem Zug nach Norden zeigte sich die Disziplinlosigkeit und Eigenmaechtigkeit der Teilnehmer. Schon in spanischem Gebiet wurde gepluendert , Haeuser in Brand gesteckt und vergewaltigt.

Der Koenig soll darauf das alte Testament zitiert haben:" Nur wenn wir uns von Verbrechen freihalten, werden wir ohne Zweifel ueber unsere Feinde triumphieren" und verurteilte die Vergewaltiger. Er liess sie beschneiden, verstiess sie aus dem Heer und aus der Kirche und machte sie so zu Nichtchristen, zu "Juden".

Hier deutet sich zum ersten Mal die Dominanz der katholischen Kirche des Mittelalters mit ihren Grausamkeiten und ihrer Verfolgung der Juden an. 589 wurde dann die antijuedische Gesetzgebung vom toledanischen Reichskonzil erlassen. Sie zaehlt zu den schrecklichsten und unsinnigsten Kodifikationen des Hasses zu denen die Menschen bisher faehig waren.

Eine weitere Anknuepfung an die Ordnung des alten Testaments war die offizielle Einfuehrung der "Salbung" des Koenigs. Mit ihr wurde der Koenig durch die Kirche legitimiert, dem ein dynastisches Recht fehlte. Er wurde durch die kirchliche Salbung zum "Koenig von Gottes Gnaden" erklaert. Man sieht daraus, dass die katholische Kirche, kaum zur Reichskirche ernannt, ihre Machtansprueche auf alle Gebiete ausdehnte und mittelalterlichen Verhaeltnissen zustrebte.

Trotzdem stellte das Westgotenreich des 7. Jahrhunderts den vollkommensten Nachfolger des Roemerreiches in dieser Zeit dar. Allerdings verursachte das Fehlen von aeusseren Herausforderungen bald einen Verlust des Interesses an der uebrigen Welt. Eine Erscheinung, die schon in atlantischer Zeit und dann wieder im 19. und 20. Jahrhundert eine Folge der iberische Insellage war. Die Wirtschaft richtete sich im vorhandenen als ausreichend empfundenen Raum ein. Aussenhandel wurde nicht getrieben und auch nicht vermisst. Der Reichtum lag in der Landwirtschaft, doch auch im Hinblick auf Metallerzeugnisse war Iberien immer autark.

Nachdem Koenig Suinthila (621-631) auch noch Cartagena, die Hauptstadt des letzten byzantinisch kontrollierten Bereichs engenommen hatte, waren die Goten Herrscher ueber ganz Iberien, wenn man von den Baskengebieten absah, die nie erobert wurden, sich aber im wesentlichen mit ihren Grenzen zufrieden gaben.

Ab 672 tauchte ein neues Element im Sueden auf, denn eine arabische Flotte ueberfiel spanische Kuestenstaedte. Damit erschien zum ersten Mal ein neuer Machtfaktor im europaeischen Raum. Die Spanier konterten im 17. toledanischen Konzil 694 mit einer weiteren Verschaerfung der Verfolgung der Juden, denen sie Kooperation mit den arabischen Angreifern unterstellten,.

Die Verschaerfung der Judenverfolgung war allerdings kein geeignetes Mittel, konspirative Taetigkeit zu unterbinden, denn die Bedraengnis der Juden fuehrte zu verstaerkter Kontaktaufnahme mit den auslaendischen Juden . Von da war dann kein weiter Weg zu den Arabern , die mit den Juden sehr tolerant umgingen und deshalb als Oberherren geschaetzt wurden.

Besser waere angesichts der neuen Gefahr die Reorganisation des Heeres und des Koenigtums gewesen. Wenn der Koenig zu den Waffen rief, erschien naemlich nur der Teil des Adels mit seinen Gefolgsleuten, dem es gerade passte. Man liess sich entschuldigen oder schickte einen Vertreter. Man brachte auch nur soviel Leute mit, wie der Besitz gerade entbehren konnte, ohne dass die Arbeit oder Ernte darunter litt. Das waren zudem durchweg auch nur leicht bewaffnete Fusskrieger.

Der wichtigste Teil eines Gotenheeres, die berittenen und gepanzerten Truppenteile, verminderten sich mit der Konzentration des Landbesitzes immer mehr. Denn es lag im Ermessen des Oberherrn, wieviel teure berittene Krieger er in seinem Bereich ausruestete und fuer das Heer bereitstellte.

Auch das Koenigtum war, wie bereits erwaehnt, durch die Staerkung des Adels ueberwiegend schwach. 672 wurde Wamba und 710 Roderich zum Koenig gewaehlt. Die Wahl Roderichs stiess auf Widerstand in der Adelsgruppe, die den vorherigen Koenig Vitiza, der gestorben war , gestellt hatte. Man stritt hin- und her und waehrenddessen landete der Berber Tarik mit einem Heer in Suedandalusien.

Am 23. Juli 711 kam es auf historischem Boden am Fluss Guadalete suedlich von Arcos de la Frontera zur Schlacht, in der Roderich und seine Widersacher vereint im Gotenheer fielen. Damit war der gotische Widerstand gegen die arabische Eroberung noch nicht gebrochen, aber auf Grund der Zersplitterung in Einzelbereiche und Interessen gelang es nicht, einen einheitlichen ausreichenden Widerstand aufzubauen. Ein Grund dafuer war sicher auch, dass man sah, dass die Araber sehr klug und glimpflich mit den eroberten Gebieten verfuhren.

14 Jahre spaeter war deshalb fast ganz Iberien mit Ausnahme der baskischen Gebirgsregionen und der suedlich angrenzenden Randzonen arabisch beherrscht. Die gotischen Fuersten und roemischen Grossgrundbesitzer wurden als tapfere Gegner von den Arabern grossmuetig behandelt und gingen weitgehend ungeschmaelert in ihrem Besitz in das arabische Reich in Spanien ein, das anschliessend nahezu 700 Jahre bestehen sollte.

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Lesen Sie hierzu, umfassend und uebersichtlich dargestellt :

DIE GESCHICHTE VON ATLANTIS, der vergessene Ursprung unserer Kultur
von Karl Juergen Hepke
Neuerscheinung Anfang 2004, TRIGA-VERLAG, Hardcover, 270 Seiten, Eur 19,80

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