Puerto de Santa Maria , Museo municipal, Sección de Arqueología

Originaltexte der WEB-site zur Geschichte der Stadt , Stand August 2001 , zuerst spanisch , dann deutsch.

Uebersetzung und Kommentar von TOLOS

En Paleontología destacan los restos de cetáceos, escualos y bivalvos procedentes de El Manantial (Terciario final), así como mandíbulas y defensas de Elephans Meridionalis y Mastodontes de La Florida (Pliopleistoceno).

In der Paleontologie (der Wissenschaft von versteinerten Tier- und Pflanzenresten) treten besonders die Reste von Cetaceen, Escualen und Bivalven hervor, die aus dem Ende des Tertiaer stammen. Ebenso wie Kieferteile und Stosszaehne des Mittelmeerelefanten aus dem Stadtbereich "La Florida". ( Ein Beweis, dass die von Platon genannten Elefanten in Atlantis/Iberien hier schon in grauer Vorzeit lebten.)

Los depósitos prehistóricos comprende el yacimiento de El Aculadero, (Paleolítico Inferior Arcaico), considerado entre los más antiguos de Europa. También restos materiales de las culturas del Paleolítico Medio y Postpaleolítico, hallados en las playas de la Puntilla y Levante.

Die praehistorischen Lagerstaetten finden sich im Vorkommen von El Aculadero (aeltere Steinzeit) , die als eine der aeltesten Lagerstaetten Europas angesehen wird. Ausserdem wurden an den Straenden von La Puntilla und Levante Materialreste aus der mittleren und spaeten Altsteinzeit gefunden.( Diese Reste koennen auch durch den Fluss Guadalete ins Meer und dann an den Strand gespuelt sein.)

Del Neolítico-Calcolítico se exponen restos hallados en Cantarranas y Las Viñas, poblados del tercer milenio a.C., y primera población sedentaria de la zona.

Aus dem Neolithikum-Calcolithikum (Jungsteinzeit und der Kupfer-Steinzeit) sind Funde ausgestellt , die sich in Cantarranas und Las Vinas gefunden haben, Siedlungen des dritten Jahrtausends v. Chr. und die erste sesshafte Bevoelkerung der Gegend.(Die Siedlung Catarranas liegt am nordwestlichen Rand vom heutigen Stadtgebiet, Las Vinas liegt direkt suedlich auf der gegenueberliegenden Seite des Hafens.)( Die Fundstaetten zeigen, dass es sich um Baubereiche der letzten Zeit handelt, bei denen auf archaeologische Reste geachtet wurde.)

La Edad del Bronce Final, "tartéssico", del último milenio, refleja un poblamiento intenso, así como relaciones culturales con talassocracias del mediterráneo Oriental. La Torre de Doña Blanca y su necrópolis, Las Cumbres, destacan por su importancia histórica. La primera es un tell con hallazgos de seis niveles de población que van del s. VIII a finales del s. IV a.C. abarcando materiales arqueológicos del periodo fenicio orientalizante del Mediterráneo Occidental. De la Necrópolis cabe destacar el túmulo nº 1, con tumbas de incineración del s. VIII a.C. La zona costera refleja un intenso comercio de los siglos V y IV, como muestran los restos que se exponen.

Das Zeitalter der Spaetbronzezeit genannt "tartessisch" des letzten Jahrtausends v. Chr. zeigt eine aktive Stadt mit kulturellen Beziehungen zu den Talassokratien des oestlichen Mittelmeeres. Der "Torre de Dona Blanca" und seine Begraebnisstadt Las Cumbres, zeigen seine historische Bedeutung.
Der erstere ist ein Tell mit Funden aus sechs Schichten der Besiedlung (offizielle Bestaetigung der Aussage von Tolos von 1999, dass sich hier aehnlich wie in Troja mehrere Besiedlungsschichten uebereinander finden werden) die sich vom 8. bis zum 3. Jahrhundert v. Chr. erstrecken. Sie enthalten archaeologisches Material aus der phoenizischen Periode im westlichen Mittelmeer.
Von der Begraebnisstadt ragt besonders heraus der Huegel Nr.1, mit Feuerbestattungen aus dem 8. Jhdt. v. Chr.
Der Kuestenbereich spiegelt einen intensiven Handel im 5. und 6. Jhdt. v. Chr. wieder, was die ausgestellten Objekte zeigen.

Originaltext der deutschen WEB-site

Die ersten Zeugen einer Besiedlung von El Puerto de Santa María sind jene, die in den Ausgrabungen von El Aculadero aus der frühen Altsteinzeit und Las Arenas aus der Mittelsteinzeit gemacht wurden. Sehr wichtig ist auch die Entdeckung einer phönizischen Siedlung in der Nähe des mittelalterlichen Turms von Doña Blanca, die im Moment erforscht wird und deren Datierung man zwischen das 9. und 3. Jh. v. Chr. legt.

Die Legende schreibt die Gründung der Stadt einem Feldherrn aus Athen - Menestheo - zu, der nach dem Krieg um Troya eine Stadt gründete, die seinen Namen getragen haben soll: el Puerto de Menestheo.

Im Jahre 711 standen sich die Heere von Westgoten und Muslimen in der Schlacht am Guadalete gegenüber. Seit dieser Zeit bildete es einen Teil des muslimischen Gebiets, unter dem neuen Namen Amaría Alcanter, Alcanate oder Alcanatif, was so viel wie Hafen der Salinen, Bogen oder Brücke bedeutet.

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