Geschichte der Stadt Cadiz oder alt Gades bzw. Gadeiros

 

Text der offiziellen WEB-site der Stadt Cadiz.

Um das Jahr 1.100 v. Chr. von den Phöniziern, die aus der Stadt Tiro (Tyrus) stammen, gegründet, ist es die älteste Stadt des Abendlands. Nach der Mythologie ist es Herkules, der Gadir gründet, was so viel wie geschlossenes Gelände bedeutet.

Im 5. Jh. v. Chr. verwandeln die Karthager Gades in das Machtzentrum ihrer Aktionen auf der Spanischen Halbinsel. In Gades lassen sich die karthagischen Feldherren Amilcar barca, Asdrubal und Hannibal während der Punischen Kriege nieder.

206 v. Ch. wird der Vertrag mit Rom unterschrieben, wodurch sich Gades in einen alliierten Verbündeten verwandelt. Im Jahre 46 v. Chr. erteilt Rom Cadiz den Titel Augusta Urbs Julia Gaditanae und damit den Einwohnern aus Cadiz die römische Staatsbürgerschaft.

Im 5. Jh. fällt Gades in die Hände der Goten und es beginnt wegen des geringen Interesses, das diese Kultur dem Meer entgegenbringt, eine Periode des Abstiegs. Im Jahre 711 beginnt, nach dem Sieg über den Gotenkönig Roderich in der Schlacht am Guadalete, die muslimische Herrschaft. Die Stadt wurde 1262 durch Alfonso X., dem Weisen erobert, der einen Dom auf der alten arabischen Moschee errichten ließ. 1265 erhält Cadiz die Stadtrechte.

Im Jahre 1493, nach dem Tode des Markgrafen von Cadiz, Herrn Rodrigo Ponce de León, gliedert sich Cadiz in die Kastilische Krone ein. Die Katholischen Könige erteilen der Stadt das Handelsmonopol mit Afrika. Von Cadiz aus startete Christoph Kolumbus seine zweite und vierte Reise nach der Entdeckung Amerikas und in diesen Hafen kehrte er von seiner dritten Reise zurück, zu der er von Sanlúcar de Barrameda aus aufgebrochen war.

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