Anfaenge und Ausdehnung von Atlantis (18)

von Karl Juergen Hepke

 
Nach dem heutigen Stand des Wissens kann man annehmen, dass Iberien und die noerdlich und westlich daran angrenzenden Gebiete , die um 15000 v. Chr. in weiten Kuestenstreifen und vielen Inseln, darunter wahrscheinlich einem großen Teil des mittelatlantischen Rueckens, nicht von Wasser bedeckt waren (also das Gebiet des sagenhaften alten Atlantis I ) ihre Erstbesiedlung durch ueber Nordafrika einwandernde Cro - Magnon Menschen erfuhren.

Es ist gut moeglich, daß diese Cro -Magnon- Menschen damals nicht nur kraeftiger im Koerperbau, was durch Funde bewiesen ist, sondern zum Teil auch groesser als die damaligen Menschen waren, und deshalb in die atlantische Geschichte als "Riesen" eingingen. Wie wir bereits gesehen haben, waren dem Cro - Magnon - Menschen Neandertaler vorausgegangen, doch verschwanden sie bei der Einwanderung der neuen Menschen und spielten keine Rolle mehr bei der weiteren Entwicklung.

Die Einwanderung vollzog sich in der Zeit der Eiszeiten und Zwischeneiszeiten im wechselndem Rythmus dem Vordringen und dem Zurueckweichen des Eises folgend seit etwa 30 000 v. Chr. Es spricht viel dafuer, daß diese Einwanderer im Bereich des damaligen Atlantik bereits eine Hochkultur entwickelten, deren Ueberreste seit 1968 allmaehlich an vielen Stellen im Atlantik, von Wasser und Meeresablagerungen bedeckt, gefunden werden, wie bereits im Kapitel "Das sagenhafte alte Atlantis im Bermuda-Dreieck" geschildert wurde.

Ca 10 000 v. Chr. , mit dem Ende der letzten Eiszeit, hatte sich jedenfalls erwiesenermassen in Nordafrika, Spanien und dem Sueden Frankreichs eine Kultur gebildet , die einen relativ hohen Stand hatte, was sich in den Hoehlenzeichnungen Spaniens und Suedfrankreichs und den Zeichnungen in der Sahara aus dieser Zeit zeigt . In der Wissenschaft wird diese Kultur nach ihren Hauptfundorten Azilien und Tardenoisien genannt.

Um ca 9500 v. Chr. hat es dann, wie bereits erwaehnt, hoechstwahrscheinlich einen riesigen Asteroideneinschlag in den noerdlichen Atlantik, moeglicherweise im Bereich der Bahama-Baenke gegeben, der diese Kultur bis auf kleine Reste vernichtete. Ab ca 7 000 v. Chr. , nach der Ueberwindung der katastrophalen Folgen des Asteroideneinschags, der den Austrittspunkt der Erdachse, also den Nordpol um ca 3500 Km von Europa weg nach Norden verschob und mit seinen Erdbeben und gewaltigen Meereswogen das alte Atlantis I der Vorzeit mit seinen Menschen hinwegfegte, soweit sie nicht in Gebirgen, Hoehlen und auf Hochflaechen davor geschuetzt lebten, begann die Bildung des atlantischen Reiches II , das von Platon spaeter dann beschrieben wird. Damit beginnt dann auch die Geschichte der Menschen unserer gegenwaertigen Zeit.

Die Menschen, welche die kosmische Katastrophe auf geschuetzt liegenden Hochflaechen oder auf irgenwelchen schwimmenden Untersaetzen und anschliessend in Hoehlen lebend ueberstanden hatten, folgten, nach einer Zeit der Erholung von der Katastrophe und einer Wiedervermehrung, dem zurueckweichenden Eis.
So gelangten sie, da der Meeresspiegel anfaenglich noch 120 m unter dem heutigen Niveau lag, im Bereich des Atlantiks trockenen Fußes nach Grossbritanien, Deutschland, Daenemark und in die baltischen Laender. In Suediberien, in das die Menschen aus Nordafrika einwanderten - soweit es nicht auch Gruppen gegeben hatte, die auf den Hochflaechen Iberiens und in den dort vorhandenen Hoehlen ueberlebt hatten - und das damit die suedlichste und damit aelteste Niederlassungsregion im europaeischen Bereich war, bildete sich im Bereich des ersten grossen Naturhafens nach dem Zugang zum Mittelmeer eine Niederlassung.

Auf Grund der klimatisch und verkehrstechnisch guenstigen Lage und der umliegenden fruchtbaren Ebenen, die eine reiche Bauernkultur ermoeglichten, entwickelte sie sich spaeter zur Zentrale fuer Handel und politische Kommunikation , als das atlantische Vorland und eine Insel nach der anderen dem steigenden Wasserspiegel der Meere zum Opfer fielen.

Dass bei der Auswahl des Ortes und der Einrichtung des von hier aus entstehenden Reiches auch ausserirdische Einfluesse mitgewirkt haben, ist moeglich, aber schwer zu beweisen. Nach Platon und damit alten aegyptischen Aufzeichnungen war dies der Fall. Auch Zeichnungen in den Hoehlen Nordspaniens von Gebilden, die den in der heutigen Zeit wieder beobachteten UFOs aehnlich sind und auf die wir spaeter noch kommen werden, deuten darauf hin. Jedenfalls waren die Menschen in der Lage, ein erstes Staatswesen mit einer beispielhaften Organisation, hohen Faehigkeiten im Bauwesen und in der Anlage von Staedten und einem hohen Wissensstand in der Gewinnung und Verarbeitung von Metallerzen und in der Verarbeitung der Metalle in der relativ kurzen Zeit von etwa zweitausend Jahren aus dem Nichts heraus zu erstellen.

Dabei ist allerdings ungewiss,ob nicht doch Wissen aus dem in der Katastrophe von 8500 v. Chr. untergegangenem Atlantis I,von dessen Kultur uns so gut wie nichts bekannt ist, nach Atlantis II uebertragen wurde. Das offenbar von Anfang an vorhandene reiche Wissen um Auffindung, Gewinnung und Verarbeitung von Metallen aller Art, das lange Zeit ein Monopol des atlantischen Reiches war und seinen Reichtum begruendete, deutet in diese Richtung.

Was heute zudem wie eine suedliche Randlage erscheinen mag, war in der Zeit der Gruendung eine absolut zentrale Lage im sich neubildenden Reich. Es ist naemlich so gut wie sicher, dass das gesamte Nordafrika einschliesslich der Sahara Zone waehrend der Eiszeiten und Zwischeneiszeiten Europas eine baeuerliche Besiedlung hatte. (25) Im siebten und sechsten Jahrtausend v. Chr. lebten in den heutigen ausgetrockneten Flußtaelern und Wadis noch zahlreiche Wassertiere, wie die Knochenreste von Flusspferden und Krokodilen erkennen lassen. Felsbilder von Elefanten, Wasserbueffeln und Rindern sind untruegliche Zeugen guenstiger Lebensbedingungen. Sichere Nachweise fuer ein baeuerliches Neolithikum gibt es ausserdem noerdlich des Atlas im marokanisch algerischen Grenzgebiet. Die auf 1502 datierte Koenig Jaime Weltkarte, die auf wesentlich aelteren Karten basiert, zeigt die Sahara noch als fruchtbares Land mit großen Fluessen, Seen und Staedten. (2a)

Obwohl in allen diesen Gebieten die Forschung noch nicht sehr weit fortgeschritten ist, genuegt doch das, was bisher bekannt wurde, fuer den Nachweis intensiven baeuerlichen Lebens - ein
Kennzeichen der atlantischen Besiedlung - in diesem Bereich waehrend des sechsten, fuenften und vierten Jahrtausends v. Chr. Man kann also davon ausgehen, daß auch Nordafrika bis zu dieser Zeit ein wichtiger Teil des atlantischen Besiedlungsgebietes war.

Es gibt starke Anzeichen, daß sich diese baeuerliche Nutzung der Saharagegenden erst mit dem Einschlag des grossen Meteoriten von Aorounga im Tschad - Gebiet um 2200 v.Chr. (11) schlagartig und dann fortschreitend veraenderte. Er verursachte einen Krater von 12 Km Durchmesser und die Einschlagsenergie reichte aus, um bis zum ca 1500 Km entfernten Aegypten verheerende Schaeden anzurichten. Das Kerngebiet duerfte vollstaendig verwuestet worden sein und war der Ausloeser fuer jene Entwicklung der Wueste, die heute das Gesicht der Landschaft bestimmt und die ueberlebenden baeuerlichen Siedler nach Norden und in das Flusstal des Nils abwandern liess.

Es ist anzunehmen,daß die Bindung an das atlantische Reich seit dieser Katastrophe in Afrika mehr und mehr nachliess, weil die Voraussetzungen fuer baeuerliches Leben verschwanden. Nach Westen, in den Atlantik hinein, gab es anfaenglich noch eine Unzahl von grossen und kleinen Inseln, die bis auf wenige Reste , die Azoren, Madeira, die kanarischen und kapverdischen Inseln und natuerlich die britischen Inseln, die aber schon zum europaeischen Festlandssockel gehoeren, dem Anstieg des Meeresspiegels zum Opfer fielen. Die Bevoelkerung der untergehenden Inseln siedelte nach Iberien ueber oder wanderte gleich weiter in weiter oestlich gelegene, zu der Zeit noch fast unbesiedelte Gebiete. So ist wahrscheinlich die baeuerliche Neubesiedlungs Griechenlands um 7000 v. Chr. zu erklaeren, auf die spaeter noch eingegangen wird.

Nach Osten erstreckte sich der weite Raum des Mittelmeers, das aber anfangs nur im westlichen Teil , also bis zur Westkueste Italiens, Westkueste Siziliens, Malta, und hinueber an die Kueste Nordafrikas zum Kap Bon zum atlantischen Siedlungsgebiet und damit zum spaeteren eigentlichen Reich gehoerte. Weiter nach Osten erstreckte sich ein Art Niemandsland, das erst im Hochland von Anatolien , in Kanaan und Mesopotamien in das Gebiet der naechsten Hochkultur im iranischen Hochland und im Industal ueberging. Diese Anordnung der Hochkulturen entsprach nach der Ueberlieferung der Aufteilung der Erde unter verschiedenen ausserirdischen Hochkulturen oder "Goettern".

Nach Funden, die an der Atlantikkueste Andalusiens und in Spanien in Form von Inschriften aus vorroemischer Zeit, sowie in den Felshoehlen Lybiens gemacht wurden, meinen einige Forscher (2), dass im atlantischen Bereich schon 4000 v. Chr. eine runenartige Schrift verwendet wurde, von der man bisher bereits 150 Schriftzeichen gefunden hat. Damit waere diese Schrift dann wirklich die aelteste bisher auf der Erde verwendete und rund 1000 Jahre aelter als die Keilschrift der Sumerer. Es sieht allerdings so aus, als wenn diese Runenschrift ausschliesslich fuer religioese Zwecke benutzt wurde und gleichsam als "heilig" galt. Sie war fuer profanen Gebrauch, etwa fuer normale Mitteilungen des taeglichen Lebens oder zur Aufzeichnung von besonderen weltlichen Ereignissen offenbar nicht zugelassen. Vielleicht galt sie auch missverstaendlich deshalb als "heilig" weil sie von den "Goettern," also den Kulturbringern, benutzt worden war, um Gesetze fuer die Menschen aufzuschreiben.

Da die staatliche Organisation auch ein gut funktionierendes Rechtswesen, eine staendische Gliederung der Gesellschaft und ein anerkanntes erbliches Koenigtum mit unbeschraenkter Rechts - und Militaergewalt beinhaltete, ist kaum vorstellbar, daß Menschen allein , nahezu aus dem Nichts heraus, zur Schaffung eines so perfekten Staates in der Lage gewesen waeren. Man kann also davon ausgehen, wie es auch die Ueberlieferung berichtet, dass es ausserirdische Helfer gegeben hat, die sich in der Religion des Staates als anbetungs - und verehrungswuerdige Wesen und als angerufene Helfer in schwierigen Situationen erhalten haben. In der heutigen westlichen Wissenschaft werden sie noch ueberwiegend, in Anlehnung an die Vorstellungen der Griechen, als "Goetter" bezeichnet, und da der christliche Kulturkreis nur einen einzigen Gott anerkennt, als "Aberglauben" und nicht real existent abqualifiziert.

Aus den von den "Goettern" erhaltenen Regeln entwickelten dann die mit der Pflege und Wahrung des Kultes beauftragten Menschen, die dann Priester genannt wurden und schon bald eine eigene Kaste bildeten, einen Verhaltenskodex fuer die Menschen, der dafuer sorgen sollte , dass die Menschen nicht gegen die goettliche Ordnung verstießen. Es wurden Gesetze erlassen und religioese Riten eingefuehrt. Ein Stab von Priestern und Beamten ueberwachte die Einhaltung der neuen Normen. Da von Menschen gemacht, waren sie anfangs unvollkommen und verbesserungsbeduerftig. Im Laufe der Zeit wurden sie dann immer weiter ergaenzt, um nur keinen Umstand , der eintreten konnte, ungeregelt zu lassen.

Natuerlich gab es auch Verstoesse sowohl gegen die goettlichen Gesetze, wie auch gegen die durch die Menschen geschaffenen Ergaenzungen. Da die Todesstrafe nicht im Sinne der goettlichen Lehren lag, da sie unnuetzerweise wertvolle Menschen, von denen viele gebraucht wurden, um die Erde zu verbessern, vernichtet haette, war die gaengige und oft praktizierte Hoechststrafe die Verstossung aus dem Familienverband oder - noch staerker - die Verbannung aus dem Staatsverband.

Diese Form der Bestrafung findet sich in allen Nachfolgestaaten einschliesslich der "neuen" Staaten ohne atlantische Tradition Griechenland und Rom, fand seinen Niederschlag im europaeischen Mittelalter im Bannfluch des Papstes und in der Reichsacht des Kaisers und wurde von den imperialistischen Staaten des 18.ten und 19.ten Jahrhunderts noch durch die Verbannung in die Kolonien praktiziert.

So geschah es dann, dass sich im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende am Rande der Kulturstaaten Gruppen von Verbannten sammelten. Diese verbanden sich, soweit sie nicht von ihnen getoetet wurden, mit den hier lebenden "Barbaren" , das heisst Menschen von Cro-Magnon Typus ohne hoehere kulturelle Praegung auf dem kulturellen Stand der mittleren Steinzeit, und bildeten im Laufe der Zeit eigene Staaten. Vorbild fuer die Staatsbildung war natuerlich, da es keine bekannten Alternativen gab, der Mutterstaat. Aber etliche von den Gesetzen und religioesen Riten, mit denen man ja in Konflikt geraten war, wurden als "nicht gut" nicht uebernommen oder durch eigene "bessere" ersetzt. Je geringer der Anteil der durch atlantische Erziehung gepraegten Menschen in diesen "Staaten" war, um so geringer war sicher auch deren kultureller Einfluss und man kann deshalb davon ausgehen, dass, soweit nicht kulturelle Praegung von anderer Seite, also der naechsten Hochkultur kam, ein starkes Kulturgefaelle ausserhalb der Grenzen des Reiches nach weiter aussen vorhanden war.

Aus der schlechten Erfahrung, die man mit dem Mutterstaat infolge der Bestrafung durch Ausschluss gemacht hatte, bestand in diesen neuen Randvoelkern, geschuert durch die Ausgestossenen, auch eine innere Abneigung gegen diesen. Diese innere Abneigung wurde verstaerkt, wenn der erfolgreich wachsende Mutterstaat sein Gebiet in den Bereich des eigenen Siedlungsgebiets auszudehnen versuchte. Man musste dann weichen, oder sich dem innerlich abgelehnten System unterwerfen, soweit der Mutterstaat ueberhaupt bereit war, die Ausgestossenen wieder in seinen Bereich aufzunehmen.

Dieser Vorgang fand bei allen Kulturstaaten statt. Er wirkte sich besonders stark aus bei Staaten mit einem hohen Bevoelkerungszuwachs und einer demzufolge hohen Ausdehnungsrate, denen noch dazu ein grosses Gebiet zur Verfuegung stand, in das sie sich ausdehnen konnten. Besonders foerderlich fuer die Ausdehnung ueber weite Bereiche war es, wenn sich in diese Bereiche guenstige Verkehrswege ergaben. Diese Verkehrswege konnten schiffbare Fluesse, gut befahrbare Kuesten oder Steppengebiete ohne schwer zu durchwandernde Gebirge sein. Im Gegensatz dazu stellten schroffe Gebirgsketten, tiefe Waelder, Suempfe und Wuesten fast unueberwindliche Hindernisse dar. So geschah es dann, daß sich der atlantische Staat, einschliesslich seiner Randzonen, bis in die Gebiete der heutigen Staaten Frankreich, Grossbritannien, Irland, Deutschland, Daenemark, die baltischen Laender und darueber hinaus in die Ebenen Russlands und im Mittelmeer bis Tyrrhenien, Sardinien, Suedsizilien, Sueditalien, Kreta und schließlich auch Griechenland ausdehnen konnte .

Aegypten und Kanaan zaehlten schon von den Anfaengen her zu seinem Kolonisationsbereich , gingen zum Teil aber dann doch auf Grund ihrer besonderen Bedingungen eigene Wege, obwohl es verschiedene , auch mit zeitweiligem Erfolg gekroente Versuche gab, sie wiederzugewinnen. Ein derartiger Versuch, der um das Jahr 2000 v. Chr. und in den folgenden Jahrzehnten stattfand, als Aegypten durch eine kosmische Katastrophe geschwaecht war, wird von Platon erwaehnt und ist in die Geschichte als die voruebergehende Eroberung Kanaans und Aegyptens durch die sogenannten Hyksos eingegangen. Auch dieses zeigt, daß die am Rande liegenden Laender der Zentralmacht in Iberien nur noch relativ locker verbunden waren und auch manchmal, wie im Fall Griechenland, ihr nicht besonders freundlich gegenueberstanden.

Das hatte zur Folge, dass nach der kosmischen Katastrophe von 1250 v.Chr. , in der die Zentralmacht in Andalusien mit am staerksten getroffen wurde, die Randlaender Morgenluft witterten. Gruppen der achaischen Griechen zogen in den Krieg gegen das schon lange als Aergernis empfundene stark atlantisch orientierte Troja und die noerdlichen Dorer fielen anschliessend ueber die Laender der durch den aufreibenden Krieg und innere Auseinandersetzungen geschwaechten Achaeer her und nahmen sie in Besitz.

Beim Aufbau des neuen klassischen Griechenlands aber versuchten die neuen Griechen, die sich aus den Resten der Achaeern und dorischen Neusiedlern zusammensetzten, deshalb auch neue Wege der Organisation ihres Staatswesens zu gehen. Zwar orientierten sie sich in Aegypten , wie ein Staat organisiert sein musste , und dabei erhielt Solon dann auch die Informationen ueber den Vorzeige - und Modellstaat Atlantis , in dessen Tradition die Aegypter voll standen. Aber die Verfassung, die Solon den Griechen dann gab, wich , wohl auch auf Grund der gemachten Erfahrungen, erheblich von der des alten Systems ab.

Spaeter gab es dann in Italien eine aehnliche Entwicklung. Rom wurde zwar von in der atlantischen Tradition stehenden etruskischen Koenigen gegruendet , entwickelte sich dann aber zum Sammelpunkt aller etruskischen Ausgestossenen und Verbannten. Spaeter kamen dann auch Ausgestossene und Abenteurer aus anderen Laendern des Mittelmeerraums hinzu. Es entwickelte sich zum Sammelpunkt revolutionaerer Kraefte und machte daraus schliesslich einen Staat und ein Weltreich, das aber in seinem politischen System, fuer dessen Organisation es die verschiedensten Versuche machte, nie richtig zur Ruhe kam. Es endete schliesslich in der Militaerdiktatur, bevor es dann, auf Grund der inneren Kaempfe um die Macht, den von Norden eindringenden neuen Voelkern zum Opfer fiel.

 

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Lesen Sie hierzu, umfassend und uebersichtlich dargestellt :

DIE GESCHICHTE VON ATLANTIS, der vergessene Ursprung unserer Kultur
von Karl Juergen Hepke
TRIGA-VERLAG, Hardcover, 265 Seiten, Eur 19,80 , ISBN 3-89774-327-2

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